Die Metropole Ruhr verfügt über ein breites Angebot in allen Bereichen der Bildungsbiografie. Zwischen Moers und Hamm gibt es ca. 1.700 allgemein bildende Schulen und 20 Universitäten, Fachhochschulen und Kunsthochschulen. Hinzu kommen die Institutionen zur beruflichen Bildung und Weiterbildung sowie eine Vielzahl von privaten Initiativen und Unternehmen.

Allein an den Schulen lernen derzeit 561.000 Mädchen und Jungen, an den Hochschulen studieren rund 178.000 junge Erwachsene.

Für die Akteure des Bildungswesens ist es eine permanente Herausforderung, Wissen und soziale Fähigkeiten zu vermitteln. Denn auch in der Metropole Ruhr finden sich alle gesellschaftlichen Probleme wieder, die das Gemeinwesen der Bundesrepublik charakterisieren. Hinzu kommen Probleme des sozialen Gefälles oder der Integration, die typisch sind für große Ballungsräume in Europa.

Die Städte und Kreise tragen und gestalten große Teile des regionalen Bildungswesens. Sie verfügen über wichtige Zuständigkeiten; von der Kinderbetreuung über Schulträgerschaften bis hin zu zentralen Angeboten der Erwachsenenbildung. Sie planen und entwickeln Stadtzentren und Stadtteile, organisieren die Jugendarbeit und steuern die Sozialfürsorge. Deshalb gehören Stadt- und Regionalentwicklung und die Steuerung des Bildungswesens zusammen.

Die Metropole Ruhr hat das erkannt und auf der Basis einer Vorstudie als erster Ballungsraum Deutschlands einen regionalen Bildungsbericht auf den Weg gebracht.

Die Arbeit am „Bildungsbericht Ruhr“ wurde aufgenommen; Projektpartner sind der Regionalverband Ruhr (RVR), das Institut für Schulentwicklungsforschung an der TU Dortmund (IFS) und die Stiftung Mercator.

 

Der Bildungsbericht ist nun veröffentlicht und kann hier heruntergeladen werden.

 

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